Sozialrecht - Rechtsanwalt Kevin Kienert

Wenn Sie der Meinung sind, dass ein Bescheid des Jobcenters falsch ist, sie Probleme haben, Ihren Antrag oder Unterlagen überhaupt abgeben zu können oder Sie nicht länger auf Ihre Leistungen warten können, sind Sie hier genau richtig. Wir helfen Ihnen bei Problemen mit dem Jobcenter!

In diesem Rechtsgebiet ist die Fülle von Rechtsprechungen kaum noch zu überblicken. Zudem sind die überlasteten Gerichte und Behörden nicht immer in der Lage von selbst zu erkennen, wo Fehler auftreten. Daher ist die Einschaltung eines Rechtsanwaltes oft für alle Beteiligten hilfreich und für die Findung der Lösung sinnvoll. Daneben weisen die Bescheide neben den erahnten Fehlern auch weitere auf, die jedoch nur nach eingehender Prüfung erkannt werden können. Gerade bei diesen Fällen, in denen es um die Existenzsicherung geht, ist kein Raum für rechtsnachteilige Fehler, die Sie belasten. Gerade auch wegen der Möglichkeit von Beratungs- und Prozesskostenhilfe sollten Sie nicht zögern, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren.

Auch bei einem ablehnenden Bescheid können Ihre Interessen weiterverfolgt werden. Neben Widersprüchen, Klagen und einstweiligen Rechtsschutzverfahren, gibt es auch die Möglichkeit einer Beschwerde, Berufung, Anhörungsrüge, Verfassungsbeschwerde u.s.w. Gerade weil es hier um existenzsichernde Leistungen geht, deren Höhe bereits fragwürdig ist, sollten Sie Ihre Rechte geltend machen. So war die hiesige Kanzlei Prozessbevollmächtigter in dem sog. Schulbuchurteil und zusammen mit Harald Thomè wurden sodann Muster als Hilfestellung entwickelt.
Diese können Sie hier einsehen: Muster-Hilfestellung


Wie wird Ihr Fall bearbeitet?

1. Das Problem

Am Anfang erhalten Sie zumeist einen Bescheid (z. B. in Form einer Sanktion, Aufhebung- und Erstattung, Ablehnung, (vorläufige) Bewilligung, Endgültige Festsetzung, Änderung). Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Bescheid falsch ist (z. B. weil ein Antrag abgelehnt wurde, Mehrkosten nicht übernommen wurden, weniger Leistungen ausgezahlt wurden, als bewilligt, wegen einer Sanktion oder Rückforderung, ), dann melden Sie sich bei uns.

Sie können gerne auch im >Downloadbereich die erforderlichen Unterlagen herunterladen und hier die Bescheide mitsamt der Vollmacht, Beratungshilfeschein, ausgefülltem PKH-Antrag u.s.w. zusenden, mit einer kurzen Darstellung. Manchmal erhalten Sie aber auch keinen Bescheid (z. B. weil Leistungen noch nicht bewilligt wurden). Wenn Sie daneben auch Probleme haben, überhaupt einen Bescheid zu erhalten, melden Sie sich ebenfalls.

Oft können nicht alle Fehler vom hilfebedürftigen Laien allein erkannt werden. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter der 05121 - 91 930 oder per E-Mail:

2. Unterlagen

Um Ihr Problem schnellstmöglich und gründlich prüfen zu können, werden regelmäßig folgende Unterlagen (falls vorhanden!) benötigt:

  • Alle Bescheide und Unterlagen die relevant sein könnten
  • Beratungshilfeschein bzw. Prozesskostenhilfeerklärung
  • Einkommensverhältnisse der letzen drei Monate mit Nachweisen in Form von Kontoauszügen und den Mietvertrag. Diese Unterlagen sind für den Antrag auf Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe notwendig, sollte dieser noch nicht ausgefüllt worden sein.
  • Alle relevanten Informationen

Gerne können Sie die Unterlagen nach vorherigem Anruf oder E-Mail per Post oder per E-Mail an die Kanzlei senden. Oft ist ein vorheriger persönlicher Termin wegen der Eilbedürftigkeit nicht mehr möglich.

3. Beratung

Nach Prüfung der Unterlagen werden Ihnen die Möglichkeiten dargestellt und Problemlösungen erarbeitet. Oft kann erst nach einer Gesamtschau und einer möglichen Akteneinsicht eine konkrete Strategie zum weiteren Vorgehen entwickelt werden.

4. Widerspruch, Klage und / oder einstweiliger Rechtsschutz

Oft ist ein Widerspruch oder ein erstes Schreiben gegenüber dem Jobcenter nicht ausreichend. Daher ist in vielen Verfahren die Einschaltung des Sozialgerichtes erforderlich, um Ihre Rechte durchzusetzen. Aufgrund der Überlastung der Sozialgerichte kann das weitere Verfahren einen weiteren Zeitraum beanspruchen. Wir arbeiten selbstverständlich auf eine Beschleunigung dieser Verfahren hin. Daher sollten Sie so schnell wie möglich einen Rechtsanwalt einschalten, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie in Ihren Rechten verletzt wurden.